Spezialisierungsmodule
Die Module des CSiS-Masterstudiengangs sind in Pflicht- und Spezialisierungsmodule unterteilt. Spezialisierungsmodule sind Module, die mit den gewählten Spezialisierungen zusammenhängen. Diese Module finden im zweiten und dritten Studiensemester statt. Nachfolgend finden Sie einige Beschreibungen dieser Module und Links zu den entsprechenden Webseiten:
Diese Module zielen auf den Erwerb von Fachwissen und Fähigkeiten zu spezifischen Themen der Atmosphärenphysik, Atmosphärenchemie, Messtechnik sowie numerischen Modellierung ab. Hier beinhaltet auch die einwöchige Teilnahme an der Sommerschule für Chemie und Dynamik der Atmosphäre am Forschungszentrum Jülich.
Während dieser Module erhalten die Studierenden einen Einblick in verschiedene Techniken zur numerischen Simulation elektromagnetischer und gekoppelter multiphysikalischer Feldprobleme in hochkomplexen technischen Systemen oder biologischen Organismen. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, moderne kommerzielle CEM-Simulationstools effektiv zu nutzen oder alternativ eigene Implementierungen elektromagnetischer Feldsimulatoren zu entwickeln und zu nutzen.
In diese Module lernen die Studierenden die grundlegenden Konzepte des Computational Finance kennen, wie etwa die Modellierung von Finanzmärkten, das Black-Scholes-Modell, stochastische Differentialgleichungen, Methoden der finiten Differenzen, Methoden der finiten Elemente, partielle Differentialgleichungen im Finanzwesen, die numerische Lösung von Anfangsrandwertproblemen usw. Sie lernen, wie man im Finanzwesen modelliert, Simulationstools entwickelt und verwendet und deren Effizienz und Praktikabilität in Front Offices beurteilt.
Die CFM-Module umfassen verschiedene Wahlmöglichkeiten: Numerische Strömungsdynamik, Strahlungswärmeübertragung, Fußgängerdynamik, Brandsimulation usw. In der Module erlernen die Studierenden die Grundlagen der Strömungsdynamik. Sie werden in die Lage versetzt, verschiedene Modelle zur Simulation von Strömungen für Forschungs- und Entwicklungszwecke anzuwenden und CFD-Ergebnisse kritisch zu bewerten.
In der „Detector Physics“ Module lernen die Studierenden, wie man Techniken der Teilchendetektion und -rekonstruktion auf bestimmte Detektoraufbauten anwendet. Sie erwerben Kenntnisse darüber, wie man die Reaktion von Teilchendetektoren auf einfallende Teilchen simuliert. Sie lernen, wie man Detektoren bedient und steuert, Daten in Laboraufbauten aufzeichnet und analysiert und sammeln praktische Erfahrungen mit modernster experimenteller Ausrüstung (Tunnelmikroskopie).
Diese Module vermittelt die Grundlagen der quantitativen medizinischen Bildgebung. Die Studierenden lernen die zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien, Detektionsmethoden und Analysewerkzeuge kennen. Sie lernen die Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren zur Gehirnbildgebung kennen und beherrschen anschließend die Grundlagen der Bildgebung des Gehirns in verschiedenen Maßstäben (von MRT bis Mikroskopie, von Makro bis Mikro).
Im Rahmen dieser Module lernen die Studierenden, Materialeigenschaften vom mikroskopischen bis zum makroskopischen Maßstab zu beschreiben. Sie erwerben die grundlegenden Konzepte der Quantenmechanik und Thermodynamik sowie wesentliche Kenntnisse der Quantenchemie und statistischen Thermodynamik und erlernen numerische Methoden zur Simulation von Materialien auf molekularer Ebene und wenden diese an.
Diese Spezialisierung besteht aus mehreren Wahlmodulen: Standardmodell der Elementarteilchenphysik, Vielteilchentheorie, Statistische Feldtheorie, Kosmologie und Allgemeine Relativitätstheorie, Einführung in die Quantenfeldtheorie und Fortgeschrittene Quantenmechanik. Die Studierenden lernen die Eigenschaften und Grundlagen des Standardmodells der Elementarteilchenphysik kennen.
zuletzt bearbeitet am: 11.03.2026